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Wir kennen den Namen des Philisters, der allen Israeliten Furcht einflößt

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Bischof Oliver Gehringer

Wir kennen den Namen des Philisters, der allen Israeliten Furcht einflößt. Er heißt Goliath und sein Name steht für die übermächtige Bedrohung durch einen, dem alle Mittel zu Gebote stehen; einen, der unschlagbar scheint und doch gerade deswegen zu Fall kommt, weil er auf seine Kraft fixiert ist und nicht die Macht der Kleinen und Schwachen erkennt. David ist der unscheinbare, einfache Hirtenjunge, der mit der Kriegsmaschinerie und einer Rüstung nichts anfangen kann. Er besiegt mit einem kleinen Stein die furchteinflößenden Feinde und zeigt, dass nicht die militärische Stärke den Sieg bewirkt. Der Beistand Gottes, den Goliath verhöhnt hat, entscheidet letztlich über den Sieg. Die Geschichte von David und Goliath geht weit über das hinaus, was als Davidprinzip beschrieben wird und den Weg zum wirtschaftlichen Erfolg meint. Goliaths Untergang ist eine Folge von Gottes Liebe und Fürsorge für die Kleinen und Schwachen. Das ist das eigentliche Davidprinzip: Gottes Kraft ist den Schwachen mächtig und Gott bleibt diesem Prinzip treu – bis heute. Von David können wir lernen, wenn wir Gott vertrauen, dann wird in unserer Schwachheit die Kraft Gottes sichtbar, dann wird selbst das Unmögliche möglich! (BOG)

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Gott, von Ewigkeit, der unsere Möglichkeiten besser kennt als wir selbst

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Bischof Oliver Gehringer

Gott, von Ewigkeit, der unsere Möglichkeiten besser kennt als wir selbst, der um unsere Stärken ebenso weiß, wie um unsere Schwächen, und der in unserer Schwachheit seine Kraft sichtbar machen will, wenn wir es zulasse, segne uns und gebe uns den Mut, ihm ganz und gar zu vertrauen.

Er mache uns bewusst, dass er viel mehr für uns tun kann und will, als wir uns auch nur vorstellen können, aber nicht ohne unsere Zustimmung.

Er lasse uns erkennen, dass er die Macht hat, alles zum Guten zu wenden, und selbst das Unmögliche möglich zu machen, aber er sie uns nicht aufdrängt, sondern wartet, bis wir ihn darum bitten, aus der Freiheit unseres Willens.

Er lasse uns begreifen, dass er sich immer um die Kleinen und Schwachen kümmert, die sich vor den Starken fürchten, an sich selbst zweifeln und vor großen Prüfungen stehen, aber auch anders, als wir es erwarten.

Er mache uns bereit, auf seine Liebe zu vertrauen, die sich durch die Kraft der Schwachen erweist, und so die Welt verwandelt, denn auch unsere Stärke ist begrenzt, aber seine Barmherzigkeit ist grenzenlos.

Er segne uns, sei Kraftquelle in unserem Alltag, treibe uns an zu guten Taten und gebe uns den Trost, den die Welt nicht geben kann.

Er segne uns, stärke in uns den Glauben und entfache in uns das Feuer der Liebe, damit wir Ruhe finden inmitten einer ruhelosen Welt.

Er segne uns, gebe unserem Glauben Kraft, mache unsere Hoffnung stark, lasse unser Vertrauen wachsen, damit wir durch seine Liebe auch selbst zum Segen werden.

Allen Freunden, einen gesegneten Mittwoch der zweiten Woche im Jahreskreis, am Gedenktag des Heiligen Antonius!

+Bischof Oliver Gehringer

Gott, der immer wieder neu sein Wort zu uns spricht

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Bischof Oliver Gehringer

Gott, der immer wieder neu sein Wort zu uns spricht, damit wir seine Güte und Liebe zu uns erfahren, von seiner Gerechtigkeit und Barmherzigkeit hören, sie verstehen und für uns begreifen lernen, segne uns und öffne uns die Ohren des Herzens, damit seine Botschaft auch bei uns richtig ankommt.

Er mache uns bewusst, dass wir uns von den bisherigen Mustern unseres Denkens und Handelns lösen müssen, um offen sein Wort an uns zu sein, denn solange wir uns an den vermeintlichen Sicherheiten weiter starr festhalten, werden wir seine Botschaft nicht annehmen können.

Er lasse uns erkennen, dass es immer wieder notwendig ist, sich von der Vergangenheit zu trennen, um den Neuen Raum zu geben, das bedeutet auch, die Fremdheit in uns zu überwinden, damit er in unseren Gedanken und Handlungen Platz findet und wohnen kann.

Er lasse uns begreifen, dass die Welt sehnsüchtig darauf wartet, sein Wort zu hören, und er uns dazu berufen hat, es zu verkünden und durch unser Leben zu bezeugen. Er mache uns bereit, auf ihn zu hören und zuzuhören, ganz aufmerksam und ganz aufnahmefähig zu sein, damit wir nichts von dem, was er uns zu sagen hat, überhören, und in der konkreten Tat auch umsetzen, was der Welt Hoffnung und Freude bringt.

Er segne uns, lege auf uns den Segen, den Abraham empfing, den Segen, der die Jünger mit Freude erfüllte, den Segen, der auch heute die Kirche mit Leben erfüllt, damit unsere Tage gelingen.

Er segne uns, erfülle uns mit Freude über sein Wort, mit Geduld in all unseren Sorgen und der Kraft, seine Liebe in die Welt zu tragen.

Er segne uns, stärke unseren Glauben, mehre unsere Hoffnung, lasse unser Vertrauen wachsen, und erfülle unser Herz mit Liebe, damit wir auch selbst zum Segen werden.

Allen Freunden, einen gesegneten Wochenbeginn, am Montag der zweiten Woche im Jahreskreis!

+Bischof Oliver Gehringer

Gott hat für seine Entscheidungen andere Kriterien als der Mensch

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Bischof Oliver Gehringer

Gott hat für seine Entscheidungen andere Kriterien als der Mensch. Seine Wahl fällt bewusst auf den, der von den anderen nicht in Betracht gezogen wird. David ist zwar ein attraktiver junger Mann, aber selbst seine eigene Familie hat in ihm keine große Führungspersönlichkeit gesehen. Zu klein ist David, zu gering ist das, womit er sich abgibt, zu unbedeutend in den Augen der Menschen. Schafhirten werden die Tiere anvertraut, aber sicher nicht das Geschick der Familie oder gar des ganzen Volkes. Doch Gott sieht genauer hin. Viel genauer, als Menschen es tun könnten. Für Gott ist nicht der äußere Anschein, das Auftreten oder die Beliebtheit wichtig, sondern für ihn ist das Herz wirklich von Bedeutung. In Davids Herz sieht Gott das wieder, was bei Saul zwar einmal da war, aber nicht mehr da ist. Saul hat sich für die Macht mit den Mitteln der Welt entschieden, und sich somit gegen den Auftrag Gottes gestellt. Auf David ruht nun die Hoffnung, dass er im Hören auf Gott regieren wird. Dazu muss er nicht einen Kopf größer sein als die anderen, sondern er muss nur ein waches Herz haben. Den Geist dazu gibt Gott ihm, als Samuel ihn zum König salbt. So verspricht Gott Israel: Eine andere Art des Herrschens ist möglich. Gottes Segen ruht auf dem Kleinen, das sich um die Schöpfung kümmert und ein hörendes Herz hat. Sein Geist will auch uns dazu führen, mit einem hörenden Herzen auf Gottes Wegweisung zu achten. Wir brauchen ihn nur in unserem Leben wirken lassen, dann geschieht alles andere fast schon von allein! (BOG)

Gott, der unsere Hoffnungen und unsere Sehnsüchte kennt

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Bischof Oliver Gehringer

Gott, der unsere Hoffnungen und unsere Sehnsüchte kennt, der um unsere Ängste und unsere Möglichkeiten weiß, der sieht, wie wir sind und nach welchen Motiven wir handeln, und uns dennoch mehr liebt, als wir uns vorstellen können, segne uns, und erfülle uns mit seinem Geist, damit wir lernen mit seinen Augen zu sehen.

Er mache uns bewusst, dass es nicht um das Augenscheinliche oder Offensichtliche geht, um den Wert eines Menschen zu bemessen, sondern um sein Herz und wofür es schlägt bzw. woran es hängt.

Er lasse uns erkennen, dass wir viel zu oberflächlich geworden sind, vor allem im Umgang mit unseren Mitmenschen, Bewertungskriterien anlegen, die nur nach dem Anschein gehen, und Maßstäbe anlegen, die wir meist selbst nicht erfüllen.

Er lasse uns begreifen, dass das, was wir meinen zu sehen, nur ein kleiner Bruchteil, ein Ausschnitt aus dem ganzen Leben eines Menschen ist, nur ein Teil der Wirklichkeit, eine Sequenz der Wahrheit, und nur das Herz wirklich offenbart, wie der Mensch tatsächlich ist, was ihn bewegt und antreibt, was ihn prägt und motiviert.

Er mache uns bereit, uns selbst immer wieder neu zu hinterfragen, ob wir auch wirklich so sind, wie wir vorgeben zu sein, denn erst, wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, sind wir auch fähig mit seinen Augen auf die Welt zu blicken und die ganze Wahrheit zu begreifen.

Er segne uns, sende seinen Geist in unser Herz und mitten in die Welt, legen seinen Segen auf unser Denken, Reden und Tun, damit wir nicht vorschnell über andere urteilen, sondern uns selbst die Chance geben, einen Blick in ihr Herz zu wagen.

Er segne uns, vollende, was wir heute beginnen werden; heile, was uns heute misslingen wird, und wende zum Guten, was wir selbst nicht vermögen.

Er segne uns, stärke unseren Glauben, mehre unsere Hoffnung, lasse unser Vertrauen wachsen und erfülle unser Herz mit Liebe, damit wir lernen zu hören, zu sehen und wie wir so auch selbst zum Segen werden.

Allen Freunden, einen gesegneten Dienstag der zweiten Woche im Jahreskreis!

+Bischof Oliver Gehringer

Das Ende Sauls ist in dem Moment besiegelt

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Bischof Oliver Gehringer

Das Ende Sauls ist in dem Moment besiegelt, als er sich dem entzieht, was Gott von ihm fordert. Bei den Menschen konnte Saul mit Verständnis rechnen – auch bei den heutigen. Es entzieht sich dem logischen, menschlichen Verstehen, was Gott von ihm verlangt. Es widerspricht der Vernunft und auch der Humanität, wertvolle Tiere, kostbare und brauchbare Besitztümer und Gefangene zu vernichten. Gott scheint Unmögliches, ja sogar Unsinniges, zu verlangen. Doch es geht nicht um die fetten Tiere und goldenen Geschirre. Die Amalekiter sind kein historisches Volk. Sie stehen für ein Prinzip. Sie stehen für das brutale Recht des Stärkeren, das die Schwachen bedrängt. Gott verlangte von Saul das, was für Menschen so schwer zu erreichen ist. Saul sollte sich vollständig von denen abgrenzen, die ihre Macht auf Brutalität und auf Gewalt aufbauen. Jeder noch so kleine Rest, den Saul von den Amalekitern mit nach Hause nahm, schleppte den Keim von Hass, Macht und Gewalt ein. Saul hatte nicht verstanden, dass er sich und Israel bereits mit dem kleinsten Stückchen von Amalek der Gefahr aussetzte, selbst so zu werden. Das Prinzip des brutalen Rechts des Stärkeren kommt rational daher, am Ende stehen Leid und Not. Gottes Auftrag, seine Forderung klingt dagegen unvernünftig und ist schwer zu erfüllen. Saul hatte die Möglichkeit, sich richtig zu entscheiden, tat es aber nicht. Wir haben sie auch, und sollten aus der Geschichte lernen, damit sich nicht immer wieder wiederholt, was einst geschehen ist. Wir haben die Chance, uns neu auf Gott einzulassen, indem wir ganz genau hinhören, was er uns zu sagen hat, und dann konkret umsetzen, was er von uns verlangt! (BOG)

Gott, der immer wieder neu sein Wort zu uns spricht

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Bischof Oliver Gehringer

Gott, der immer wieder neu sein Wort zu uns spricht, damit wir seine Güte und Liebe zu uns erfahren, von seiner Gerechtigkeit und Barmherzigkeit hören, sie verstehen und für uns begreifen lernen, segne uns und öffne uns die Ohren des Herzens, damit seine Botschaft auch bei uns richtig ankommt.

Er mache uns bewusst, dass wir uns von den bisherigen Mustern unseres Denkens und Handelns lösen müssen, um offen sein Wort an uns zu sein, denn solange wir uns an den vermeintlichen Sicherheiten weiter starr festhalten, werden wir seine Botschaft nicht annehmen können.

Er lasse uns erkennen, dass es immer wieder notwendig ist, sich von der Vergangenheit zu trennen, um den Neuen Raum zu geben, das bedeutet auch, die Fremdheit in uns zu überwinden, damit er in unseren Gedanken und Handlungen Platz findet und wohnen kann. Er lasse uns begreifen, dass die Welt sehnsüchtig darauf wartet, sein Wort zu hören, und er uns dazu berufen hat, es zu verkünden und durch unser Leben zu bezeugen.

Er mache uns bereit, auf ihn zu hören und zuzuhören, ganz aufmerksam und ganz aufnahmefähig zu sein, damit wir nichts von dem, was er uns zu sagen hat, überhören, und in der konkreten Tat auch umsetzen, was der Welt Hoffnung und Freude bringt.

Er segne uns, lege auf uns den Segen, den Abraham empfing, den Segen, der die Jünger mit Freude erfüllte, den Segen, der auch heute die Kirche mit Leben erfüllt, damit unsere Tage gelingen.

Er segne uns, erfülle uns mit Freude über sein Wort, mit Geduld in all unseren Sorgen und der Kraft, seine Liebe in die Welt zu tragen.
Er segne uns, stärke unseren Glauben, mehre unsere Hoffnung, lasse unser Vertrauen wachsen, und erfülle unser Herz mit Liebe, damit wir auch selbst zum Segen werden.

Allen Freunden, einen gesegneten Wochenbeginn, am Montag der zweiten Woche im Jahreskreis!

+Bischof Oliver Gehringer