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Gottes Herrlichkeit ist in der Welt sichtbar geworden

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Bischof Oliver Gehringer

Gottes Herrlichkeit ist in der Welt sichtbar geworden. In seinem Sohn hat er den Weg bereitet, auf dem auch der nachfolgende Jünger gestellt ist, der die frohe und froh machende Botschaft vom Heil in der Welt verkündet. Die Wirkung des Evangeliums kommt nicht von dem Menschen, der es verkündet, nicht von dem „zerbrechlichen Gefäß“, sondern von dem, der einem erwählt, berufen und ausgesendet hat. So ist der glaubende und gläubige Mensch, der sich auf dem Weg der Christusnachfolge befindet, Gottes zerbrechliche Gefäße. In Anspruch genommen von Gott, geprüft, begutachtet und strapaziert von den Menschen. Ein harter Schlag und die Glasur reißt. Wird er fallen gelassen, liegt er in Scherben am Boden. Wenn er sich verbirgt, staubt er ein wie lange nicht benutztes Geschirr. Er muss in Gebrauch sein und auch bleiben. Kein Gefäß ist überflüssig. Jedes Gefäß wird gebraucht. Täglich setzt er sich der Gefahr aus, als Gottes Gefäße erkannt zu werden und verachtet, beschädigt und zu Boden geworfen zu werden. Er ist zerbrechlich, aber für Gott kostbar. Liegt er am Boden, birgt ihn Gott in seinen Händen. Wird er getreten, sammelt Gott ihn auf. Jede Scherbe nimmt Gott selbst in die Hand und heilt, was auseinanderbrach. Wir sind zerbrechlich. Doch wir müssen so sein, weil wir von Gott so zart gestaltet wurden. Wir müssen so sein, weil nur so Gottes Liebe durch uns hindurchscheint. Wir sind zerbrechlich – so soll es sein. Auf diese Weise wird klar, dass der Erfolg allein das Werk Gottes ist. In der Gemeinschaft mit Christus dienen wir dem Leben. Dieser Dienst erreicht sein Ziel in der Danksagung der Vielen, die mit Christus zum Leben auferstehen. (BOG)

Herr, fülle mich mit deiner Liebe

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Jesus gab uns selbst das beste Vorbild in der Demut. Er sagt: Lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.

Alle aber miteinander haltet fest an der Demut; denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade.

1. Petrus 5,5

Herr, fülle mich mit deiner Liebe,
dem sanften, demutsvollen Triebe,
bewahr` vor Hochmut und vor Eigensinn,
zieh` mich zu dir und deiner Gnade hin.

Frage: Was ist wahre Demut?

Vorschlag: Lesen Sie das Neue Testament. In den vier Evangelien wird uns das Wirken und Lehren von Jesus Christus beschrieben. Jesus, der Sohn Gottes, lehrte mit Vollmacht und nicht wie menschliche Gelehrte. Er sagte von sich: Lernet von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. Jesus hatte Ehrfurcht vor seinem Vater im Himmel, er kam in die Welt, um uns zu dienen. Lasst uns dem Vorbild Jesu nacheifern!

 

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Gott, der sehr wohl weiß, dass wir an manchen Tagen es nur mit Mühe ertragen

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Bischof Oliver Gehringer

Gott, der sehr wohl weiß, dass wir an manchen Tagen es nur mit Mühe ertragen, wie verborgen er uns bleibt, nicht weil er sich uns entzieht, unser Beten überhört, oder die Not nicht sieht, sondern weil wir oft viel zu abgelenkt sind, zu unsensibel für sein Wirken und Handeln, zu unaufmerksam für die Zeichen seiner Nähe, segne uns, und öffne unser Herz, damit wir seine Nähe und Gegenwart wieder verspüren.

Er mache uns bewusst, dass er sich nie von uns getrennt oder uns vergessen hat, oder wir ihm egal geworden sind, sondern wir, von unserer Seite damit aufgehört haben, seine Anwesenheit und Gegenwart in unserem Leben wahrzunehmen, und sein Wirken zuzulassen.

Er lasse uns erkennen, dass er uns niemals seine Liebe entzogen hat, und auch in diesem Augenblick mit einer Liebe liebt die wir uns gar nicht vorstellen können, aber wir nur mehr auf die großen, umwerfenden Zeichen warten, statt die vielen kleinen Wunder, die ständig geschehen, anzunehmen und uns darüber zu freuen.

Er lasse uns begreifen, dass es nicht an ihm liegt, wenn wir ihm nicht (mehr) erkennen sondern an unserer Ungeduld, an unserem mangelnden Zutrauen in seine Macht, wenn wir seine Existenz in Frage stellen, und am fehlenden Vertrauen, denn er ist immer noch der selbe, gestern, heute und auch morgen.

Er mache uns bereit, auf ihn zu hören, ihm zuzuhören, uns für ihn zu öffnen, unser Herz auf ihn hin neu auszurichten, damit wir wieder die Gewissheit erlangen, dass er treu ist und uns mit seiner Liebe leitet, heute und alle Tage, die noch kommen.

Er segne und begleite uns durch diesen neuen Tag, leite und führe uns auf dem Weg durch das Leben, behüte und bewahre uns vor Verwirrungen und Fehler, wirke durch seine Liebe in unser Handeln hinein, und mache uns froh und frei in allem, was wir tun.

Er segne uns, gebe uns Hoffnung, heile unsere inneren und äußeren Wunden, ermöglichte uns Vergebung und Neubeginn, und lasse uns dankbar für sein Wirken an uns sein.

Er segne uns, stärke unseren Glauben, mehre unsere Hoffnung, lasse unser Vertrauen wachsen, und nähre die Flamme seiner Liebe in unserem Herzen, damit wir auch selbst zum Segen werden.

Allen Freunden, einen gesegneten und fröhlichen Wochenbeginn, am Montag der sechzehnten Woche im Jahreskreis, am Gedenktag des heiligen Christophorus!

+Bischof Oliver Gehringer

Wenn die älteren Geschwister das Paschafest begehen

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Bischof Oliver Gehringer

Wenn die älteren Geschwister das Paschafest begehen, dann feiern sie immer wieder neu Erinnerung an die Befreiung aus der ägyptischen Sklaverei. Dabei sind sie vollkommen ehrlich. In ihrer Festerinnerung blenden sie nicht aus, wie wenig rühmlich ihr eigenes Verhalten dabei war. Ihr Beitrag bestand vor allem darin, sich ängstlich zu erschrecken, sich vor den bevorstehenden Änderungen zu fürchten, und sich zu beschweren. Gott handelte, während sie damit beschäftig waren zu jammern. Gott tat ein unermesslich großes Wunder, damit sie frei werden, aber sie meckerten nur über die Anstrengungen. Erst am Ende, als die Freiheit vollkommen war, wagen sie es, sich innerlich und äußerlich zu freuen. Festerinnerungen verklären meist das Geschehene. Der eigene Beitrag wird in glänzendes Licht getaucht, und man neigt dazu, alles Tun und Lassen zu beschönigen. Israel ist anders. Es ist ehrlich, selbst wenn es dem eigenen Ansehen schadet. Israel gibt nur Gott die Ehre, weil er trotz ihres störrischen Verhaltens, seine wirkmächtige Liebeskraft eingesetzt hat, um sein Volk aus der Knechtschaft in das gelobte Land zu führen. Beide, Gott und das Volk Israel, haben sehr deutlich gezeigt, wozu sie fähig sind, wenn es darauf ankommt. Gott hat Wort gehalten und seine Verheißung erfüllt. Heute ist es nicht viel anders. Wir wollen Gottes Wirken in unserem Leben und in der Welt, aber meckern oft nur herum, statt uns für sein Handeln an und in uns zu bedanken. Wir gehen sogar oft soweit, ihm für unser eigenes Versagen die Verantwortung umzuhängen, statt die Fehler bei uns zu suchen, und entsprechend der Erkenntnis zu korrigieren. Doch Gott wirkt immer noch, vielleicht nicht mehr so offensichtlich mächtig, wie zur Zeit des Exodus, aber immer noch so stark, dass es die Geschicke des Menschen zum Guten hin wendet und positiv beeinflusst. Wir müssen es nur zulassen und auch selbst unseren Beitrag dazu leisten, indem wir unser Bestes geben und unser Möglichstes tun, gleichzeitig aber auch Gott bitten, korrigierend einzugreifen, wenn wir uns zu sehr in die falsche Richtung bewegen. Er will uns helfend beistehen, wenn wir es auch wollen, denn er zwingt uns seine Hilfe nicht auf, aber er streckt uns seine Hand entgegen. Zugreifen müssen wir dennoch schon selbst! (BOG)

Gott, der weiß, wie wir Menschen ticken

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Bischof Oliver Gehringer

Gott, der weiß, wie wir Menschen ticken, wie wir denken, reden und handeln, wie sehr wir uns für gut halten und gerne andere als schlecht bewerten, wie oft wir in Versuchung geraten, das Reich Gottes auf Erden so zu sehen, als dürfte es das Böse nicht geben, und müsse gleich von Anfang an ausgerottet werden, segne uns, und lasse uns geduldig auf seine Gerechtigkeit und Barmherzigkeit vertrauen, die so viel größer ist, als wir es uns vorstellen können.

Er mache uns bewusst, dass in all unserer Sorge um sein Reich, wir oft zwei fatale Fehler machen, indem wir glauben, genau erkennen zu können, was gut und böse ist, und meinen, das Gute in der Welt sei zu schwach, sich gegen das Böse zu behaupten.

Er lasse uns erkennen, dass wir durch unsere, oft eingeschränkte Sicht, dann weitere Fehler begehen, indem wir oft hart und unnachsichtig beizeiten klare Verhältnisse schaffen wollen, damit am Ende überhaupt etwas Gescheites herauskommen kann.

Er lasse uns begreifen, dass wir leider seine Größe ebenso unterschätzen, wie seine Güte, Liebe und Barmherzigkeit, obwohl wir genauso davon abhängig sind, wie die, denen wir sie absprechen, denn die Guten sind nicht nur gut, und die Bösen sind nicht nur böse, und er alleine weiß, wie wer ist und er handelt, wie es recht und richtig ist.

Er mache uns bereit, darüber zu erschrecken, wie wir Menschen miteinander umgehen, auch über den Hass in den Gesichtern und die Gewalt in den Worten, und wie die Mächtigen die Schwachen und Kleinen verachten und ausnutzen, und dann auf uns selbst zu sehen, um nicht in die gleiche Bresche zu schlagen, sondern auf seine Güte, Gerechtigkeit und Liebe zu vertrauen, die alles zum Guten wenden wird, wenn die Zeit dafür reif ist.

Er segne uns, als lebensspendende Mutter segne uns und als bewahrender Vater, mit der Kraft des Heiligen Geistes und mit der Liebe Christi, und er helfe uns dabei, segnend dem Bösen durch das Gute zu wehren.

Er segne uns, schenke uns Trost durch seine Nähe und Kraft durch sein Wort, wende uns sein gütiges Angesicht zu und erfülle uns mit seinem Frieden.

Er segne uns, stärke unseren Glauben, mehre unsere Hoffnung, lasse unser Vertrauen wachsen, und mache unser Herz von Liebe brennen, damit wir selbst auch zum Segen werden.

Allen Freunden, einen schönen und gesegneten sechzehnten Sonntag im Jahreskreis (siebter Sonntag nach Pfingsten, sechster Sonntag nach Trinitatis), am Gedenktag der Heiligen Birgitta von Schweden!

+Bischof Oliver Gehringer

Der glaubende und gläubige Mensch weiß über Gott

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Bischof Oliver Gehringer

Der glaubende und gläubige Mensch weiß über Gott, was die anderen nicht über Gott wissen. Er weiß es aus den Erfahrungen der Generationen, seit Jahrhunderten, im Einklang mit der Schrift. Die Weisheit hat es ins Stammbuch geschrieben, und der Heilige Geist hat es auf vielerlei Weise offenbart. Gott ist gut und muss sich nicht erst beweisen. Gott muss keine Kriege anzetteln, um seine Macht zu demonstrieren, und er muss die Menschen nicht klein halten, um seine Größe zu zeigen. Gott muss nicht mit Härte darauf pochen, dass die Menschen ihn achten und ehren, und muss auch nicht mit Sanktionen drohen, um sie bei der Stange zu halten. Gott hat das alles nicht nötig. Gott kann es sich leisten, nachsichtig zu sein und Milde walten zu lassen, gütig und gnädig zu sein, und sich in allem vergebungsbereit zu zeigen. Weder Angst noch Hunger, weder Verzweiflung noch tiefer Fall können jemals so groß werden, dass sie die Menschheit in eine Welt führen würden, zu der Gott keinen Zugang hätte. Der so glaubende und gläubige Mensch weiß auch, dass es anderen lieber wäre, wenn sich der Glaube an Gott nicht in die Welt einmischen würde. Sie richten sich ihr Leben viel lieber ohne Gott ein und benutzen das Wort Gott nur dann, um von ihren eigentlichen Absichten abzulenken oder um Verantwortung zu übertragen. Aber der glaubende und gläubige Mensch weiß, was die anderen nicht wissen: Gott ist größer als das Herz, größer als der Mut, größer als Himmel und Erde und alles zusammen, größer als man es sich vorstellen kann, und dagegen können die anderen nichts tun. Gottes Atem wird zu dem kleinen Atem in uns. Gottes Geist weht und der Himmel ist da und er ist nah. Gottes Atem strömt und das Herz wird weit. Gottes Atem bläst, und seine Gerechtigkeit, Güte, Gnade und Barmherzigkeit sind gegenwärtig. Gut ist gut, und um das zu erkennen, brauchen wir die Erfahrung der glaubenden und gläubigen Generationen vor uns, und es braucht uns, für die Generationen nach uns! (BOG)

Lass deine Liebe in uns brennen

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Wessen Herz für Gott und seine Mitmenschen brennt, der ist ein wahrer Streiter Jesu Christi.

Seid nicht träge in dem, was ihr tun sollt, Seid brennend im Geist, dient dem Herrn!

Römer 12,11

Lass deine Liebe in uns brennen,
dass wir dich allzeit gern bekennen.
Stärk` uns mit deinem Allmachtswort!
Du großer Gott, mein Zufluchtsort!

Frage: Was sollen wir den tun? Was ist hier gemeint?

Vorschlag: Wir sollen den Willen Gottes tun. Nach seinem Wort leben, soll unser Antrieb sein. Seine Gebote sind nicht schwer. König David sagt sogar: Sie erquicken das Herz. Jesus sagt: Wer mich liebt, der hält meine Gebote. Lieben wir den Herrn? Lassen wir uns vom Geist Gottes belehren, er will uns in alle Wahrheit leiten.

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